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WERKWOCHE

Das Beste zum Schluss: Werkwoche mündet in rauschendes Sommerfest

Die Stimmung an der Fachschule ist in der vorletzten Schulwoche sehr gelöst. Denn lernen, was man immer mal können wollte, macht Spaß. Viele bemerkenswerte Ergebnisse kommen dabei heraus – das zeigt der Marktplatz der Präsentationen zum Abschluss der Werkwoche.

 

Steffi R., angehende Erzieherin, hat in dem Angebot „Imkern mit Kindern“ aus Propolis, Olivenöl und Kakaobutter Salbe hergestellt. Einen Teil der Bienenexkremente haben die Teilnehmer selbst von den Waben gekratzt, mehr davon in der Apotheke gekauft – und dann eine Salbe gerührt, die gegen – fast – alles hilft. „Toll“, sagt sie. „Wann kann man schon mal einem Imker über die Schulter schauen?“

 

 

 

 

Genderforscher würden es vielleicht abstreiten, aber es gehört bestimmt zum weiblichen Urtrieb, Kräuter zu sammeln und zu rühren, bis eine Paste entsteht, die man sich – oder anderen – ins Gesicht schmieren kann. Selbstverständlich macht das allen Beteiligten Spaß, vielleicht wirkt auch etwas.

 

 

 

 

 

 

 

Weil beim „Masken kneten“ schon alle Plätze besetzt waren, hat sich die Schülerin Julia K. (li) entschlossen, selbst einen Workshop anzubieten – im Bongo-Bauen. „Das habe ich beim Internationalen Spielmarkt gelernt“, sagt sie.

 

 

 

 

 

 

 

Ihr Schnitzmesser mit selbst gemachten Griff fühlt sich an wie ein Handschmeichler: Johanna hat sich viel Zeit genommen um aus dem Holzblock einen Griff zu schnitzen und zu schmirgeln. „Ich wollte vor allem etwas Produktives machen, etwas, wo man ein Ergebnis sieht,“ sagt sie. Spaß gemacht hat´s auch.

 

 

 

 

 

 

 

Bezopfte Unschuld: Heidi B. begeisterte als Clown „Lotta“. Sie ist ihrer Workshopleiterin zutiefst dankbar dafür, „dass ich den Clown in mir entdeckt habe und jetzt die Welt mit anderen Augen sehe – nicht so fokussiert, mehr, wie Kinder sie wahrnehmen.“

 

 

 

 

 

 

 

Auf der Wiese tritt das Spiel in eine neue Dimension.

 

 

 

 

 

 

 

Für große Begeisterung sorgten die bühnen(reifen) Auftritte der Schüler-Lehrer-Band mit Multikulti-Gassenhauern, schmissig gesungen und wunderbar begleitet.

 

 

 

 

 

 

Text und Fotos: Stefanie Schuster